Zündanlagen 2016-11-11T15:19:02+00:00

Zündanlagen

Auf unseren speziellen Prüfständen können wir umfangreiche Funktionsprüfungen durchführen. Fehler können so schnell lokalisiert und die Reparaturkosten ermittelt werden.

Unsere Werkstatt-Leistungen umfassen u.a.

  • Überprüfung und Reparatur von Zündanlagen von Old- und Youngtimern
  • Einstellung von Zündanlagen von Old- und Youngtimern
  • Auf unseren Prüfständen prüfen wir diverse Zündanlagenteile wie:
    Zündspule, Zündverteiler, Zündkontakte, Verteilerkappen, Verteilerfinger, Zündkabeln, Kerzenstecker, Zündkerzen und Zündmodule.
  • Bei Transistorzündungen von Youngtimer können wir auch mit unserem speziellen Diagnosegerät für elektronische TSZ-Schaltgeräte (Transistorzündanlagen, Schaltgeräte) eine Zündmodulprüfung der nachfolgenden Hersteller durchführen:
    Lucas, Bosch, Ford Motorcraft, Commercial Ignition, Delco, Fiat, Huco, Mobiletron, Peugeot, Standard, Supra, GM, Ducellier, Siemens, Intermotor, Chrysler, Talbot, Magneti Marelli, Madza, Mitsubishi, Nissan, Lada, Toyota, Telefunken, Honda, Nippo-Denso

Zweck und Funktion von Zündanlagen

Die Zündspule erzeugt die notwendige Energie, um beim Motorstart die Zündung hervorzurufen. Sie wird bei Motoren, die mit Benzin oder Gas angetrieben werden, eingesetzt und wird dort im Motorraum verbaut.

Die entstandene Energie wird über die Zündkabel auf die Zündkerzen übertragen.

In der Zündverteilerkappe laufen die Hochspannungsleitung der Zündspule und die Zündkabel zusammen, um die Stromspannung an die verschiedenen Zündkerzen abzugeben. Der Zündverteiler ist nicht mit der Zündspule zu verwechseln, die dafür sorgt, die 12V-Spannung der Batterie zu verstärken und diese dann Richtung Zündkerzen weiterzuleiten.

Der Zündverteilerläufer wird unter der Verteilerkappe angebracht und gibt den Hochspannungsstrom der Zündspule im gedrehten Zustand an die verschiedenen Zylinder des Motors weiter. Jeder Zylinder ist wiederum mit den Zündkabeln und Kerzen verbunden.

Das Zündkabel stellt eine Verbindung zwischen den Zündkerzen oder Glühkerzen und der Zündspule her, um die erzeugte Energie der Spule an die Kerzen weiterzuleiten.

Wir empfehlen Ihnen die verschiedenen Einzelteile der Zündung nach ungefähr 60 000 bis 80 000 km auszutauschen. Eine abgenutzter Zündleitungssatz lässt sich daran erkennen, dass die äußeren Gummischichten hart und rissig werden.
Die Zündkerze wird ausschließlich in Otto-Motoren verbaut. Ihre Aufgabe ist es, in der Brennkammer für den nötigen Zündfunken zu sorgen, um das Luft-Kraftstoff-Gemisch zu entflammen.

Die dazu benötigte Elektrizität wird über die Zündspule auf die Zündkabel übertragen.

Zündkerzen sind nicht mit den Glühkerzen zu verwechseln, die nur in Dieselmotoren verbaut werden und haben die Aufgabe, den Brennraum zu heizen, damit sich das Luft-Kraftstoff-Gemisch beim Anlassen des Motors leichter entzünden kann.

Der Keramik-Körper der Kerze ermöglicht einen hohen Temperatur-Widerstand. Abgenutzte Zündkerzen erhöhen den Benzin-Verbrauch!

Falls die Kabel nicht mehr richtig an der Kerze haften, sollten sie ebenfalls erneuert werden. Sind Zündkabel verschleißt, ist das Anlassen Ihres Fahrzeuges erschwert, der Benzinverbrauch ist erhöht und können zu Kurzschlüssen führen.